Chili-Anzucht 2014 nach 10 Tagen

Yes, yes, yes – ich kann Chili 😀

Drei Sorten Chili habe ich vor 10 Tagen gemeinsam mit den Tomaten angesetzt.
Während meine Tomatenanzucht hervorragend anlief, tat sich bei den Chilis tagelang nichts.

Zwar ist mir bewusst, dass Chilisamen zum Keimen deutlich höhere Temperaturen brauchen, allerdings sind mir über 25 Grad in den Innenräumen momentan echt ein bisschen viel.
Also war mir eigentlich klar, dass es entweder länger dauert oder meine Premiere daneben geht.

Heute morgen dann beim Blick in die Anzuchtschale die freudige Überraschung – 3 kleine Pflänzchen.

Das sonnige Wetter tat heute sein Übriges, laut Thermometer, welches ich extra mit auf´s Fensterbrett stellte, stieg die Temperatur an den Anzuchtschalen auf 30 Grad.
Offenbar perfekt, denn einige Stunden später zeigten sich 7 Keime.

Na? Alle Keimlinge der Habanero Cappuccino gefunden?

Na? Alle Keimlinge der Habanero Cappuccino gefunden?

 

Wie auf dem Foto zu sehen, habe ich auch für die Chili-Anzucht Perlite benutzt, welches es auch bei Amazon gibt.
Nach der Aussaat las ich, dass die Samen in der Regel mindestens 24 Stunden quellen müssen.
Hier half jedoch die gute Speicherkraft des Perlite, auf die ich mich verließ, weil ich die Samen nicht wieder ausbuddeln wollte.

Offenbar hat dies geholfen, sodass die ersten Samen mit einem annehmbaren Ergebnis innerhalb der Norm keimten.
Ich hoffe, dass die anderen beiden Sorten Chili ebenfalls in den nächsten Tagen keimen, aktuell ist noch nichts zu sehen.

Da ich den Garten noch vorbereiten muss, ist mir ein starkes Wachstum nicht unbedingt wichtig. Daher werde ich keinen großen Wert auf hohe Temperaturen während des Wachstums legen und die Chili-Pflänzchen einfach nur bei Zimmertemperatur unter Zusatzbeleuchtung weiter ziehen.

Ganz klein und zart, aber die Früchte haben es in sich - Habanero Cappuccino Keimllinge, Schärfegrad 10 von 10

Ganz klein und zart, aber die Früchte haben es in sich – Habanero Cappuccino Keimllinge, Schärfegrad 10 von 10

Sorten meiner Chili-Anzucht 2014

Da die diesjährige Anzucht der Chili meine Premiere ist, habe ich mich vorerst auf drei Sorten beschränkt:

  • Habanero Cappuccino, Schärfegrad 10 von 10
  • Habanero Dark Orange, Schärfegrad 10 von 10
  • Habanero Mini Bolivia, Schärfegrad 8 von 10

Ob diese Sorten für eine Premiere allerdings die beste Wahl waren, wage ich zu bezweifeln.

Dabei geht es mir nicht um mögliche Probleme bei der Anzucht, sondern bei der späteren Zubereitung, auf Grund des Scoville-Wertes, also des Schärfegrades.

Nur zum Vergleich:
Eine Peperoni hat eine Scoville-Wert von 100 bis 500 und treibt manchem schon die Tränen in die Augen.
Tabasco-Sauce hat einen Scoville-Wert von 2.500 bis 5.000.
Habaneros haben einen Scoville-Wert von 100.000 bis 350.000 – wobei die Habanero Cappuccino und die Dark Organe eher im oberen Bereich angesiedelt sein dürften.
Das brennt gleich zweimal, und zwar gehörig.

Ich werde mich also um schonende Rezepte kümmern müssen oder die Schoten dann später als Mutprobe vermarkten.

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