Unser Müllproblem

Ja, wir haben ein Müllproblem.

Es ist nicht unser Müll, also theoretisch gesehen. Praktisch gesehen gehört er uns, weil er sich auf dem Grundstück befindet, das wir gekauft haben.

Die Leute, die (illegal) über das Grundstück laufen und auch illegal ihren Müll abladen, sind fast ausschließlich Rentner, laufen laut eigenen Aussagen seit 50 Jahren dort entlang und seit 25 Jahren würde es dort so aussehen.
Auch die Kleingärtner, die im letzten September und Oktober ihre Gartenabfälle dort abgekippt haben, sind Rentner.

Danke für die riesige Sauerei, die Ihr den Generationen nach Euch hinterlasst.

Müll, soweit das Auge reicht

Müll, soweit das Auge reicht

Ein natürliches Gefälle lädt dazu ein, Müll hinunter zu werfen

Ein natürliches Gefälle lädt dazu ein, Müll hinunter zu werfen

Das verrottete Zeug sind Gartenabfälle vom letzten September

Das verrottete Zeug sind Gartenabfälle vom letzten September, die uns freundlicherweise trotz „Betreten verboten“ Schildern auf´s Grundstück gekippt wurden.

Dosenpfand gab´s wohl noch nicht

Dosenpfand gab´s wohl noch nicht

Müllbeutel zum Teil schon überwachsen

Müllbeutel zum Teil schon überwachsen

Das Grün im Vordergrund sind schubkarrenweise abgeladene Koniferenabschnitte vom Oktober

Das Grün im Vordergrund sind schubkarrenweise abgeladene Koniferenabschnitte vom Oktober

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Der Müll zum Teil schon ein- und überwachsen

Der Müll zum Teil schon ein- und überwachsen

Betten und Styropor

Betten und Styropor

Kein Fleck ohne Müll, zum Teil 15 m weit in den Wald hereingetragen

Kein Fleck ohne Müll, zum Teil 15 m weit in den Wald hereingetragen

Müll schon überwuchert, bei fast jedem Schritt knackt es unter den Füßen

Müll schon überwuchert, bei fast jedem Schritt knackt es unter den Füßen

Bis in die hinterste Ecke liegt der Müll, in dem Bereich durch reichlich Blattfall schon großflächig überwachsen

Bis in die hinterste Ecke liegt der Müll, in dem Bereich durch reichlich Blattfall schon großflächig überwachsen

Ein älterer Herr, den ich vor ein paar Tagen auf dem Grundstück sehr freundlich darauf ansprach, dass er über ein Privatgrundstück läuft, machte klar, dass ihm Privateigentum egal sei – er berief sich statt dessen auf sein Gewohnheitsrecht.
Auf meine Frage hin, ob er den Müll denn normal fände und welche Alternative außer einem Zaun er mir empfehlen würde, kam keine Antwort.
Auf seine Sprachlosigkeit angesprochen, wollte er mir erzählen, dass die gelben Säcke bei Stürmen dorthin geweht wurden.

Schade nur, dass sich dort fast keine gelben Säcke befinden, sondern Supermarkt-Plastetüten voll mit Müll.

Nun gibt es bis zum 30. September ein Schnittverbot, ich habe also kaum noch Möglichkeiten, das gehölz vom Müll zu befreien.

Und ich weiß schon, wass passiert, wenn ich im Winter mit der Kettensäge in den Wald gehe:

Die Dreckschweine werden laut schreien, was ich für einen Umweltfrevel begehe.

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